Business-Shooting vorbereiten: So holst Du das Maximum aus Deiner Headshot-Session raus
„Was muss ich noch vorbereiten?“ Diese Frage höre ich vor fast jedem Shooting. Die gute Nachricht vorweg: gar nicht mal sooo viel. Den größten Teil der Arbeit übernehme ich am Tag selbst.
Ein paar Dinge kannst Du trotzdem tun, damit Du entspannt ankommst und wir das Maximum aus der Session herausholen. Hier ist alles, worauf ich empfehle zu achten:
Zuerst das Ziel, dann die Outfitwahl
Bevor es um Outfits geht, kläre eine Frage: Wofür brauchst Du die Bilder? Als Profilbild für LinkedIn, Bilder für die Unternehmenswebseite, Pressefotos, eine Vortragsankündigung? Und wie sollst Du darauf wirken: nahbar, souverän, kreativ? Wo und in welchem Kontext die Bilder eingesetzt werden sollen, gibt schon eine Richtung vor, welche Outfits Du überhaupt einpacken solltest. Dazu gleich noch mehr.
Die Tage davor
Hier geht es um Kleinigkeiten, die auf dem Bild sichtbar werden:
- Genug trinken (also … Wasser/Tee ;-)) und guter, erholsamer Schlaf. Das zeigt sich an Haut und Augen.
- Intensive Sonne meiden, damit Du keine Rötungen der Haut bekommst.
- Eine leichte, feuchtigkeitsspendende Gesichtscreme ist eine gute Idee.
- Lippenbalsam bei trockenen Lippen.
Ein Pickel oder eine kleine Hautunreinheit am Shooting-Tag? Kein Problem. So etwas retuschiere ich hinterher.
Das Outfit
Das Wichtigste: Du solltest Dich wohlfühlen. Bring die Kleidung mit, die Du gerne trägst, und lieber zu viel Auswahl als zu wenig. Was am besten wirkt, entscheiden wir gemeinsam vor Ort.
Ein paar Faustregeln:
- Schlichte Oberteile lenken den Blick auf Dein Gesicht. Grelle Farben, auffällige Muster und Logos lenken ab.
- T-Shirt oder Anzug? Das hängt davon ab, was Dein Bild aussagen soll und wen Du erreichen willst.
- Brillenträger bringen am besten alle Brillen mit, die sie noch tragen. Dann haben wir etwas Auswahl.
- Schmuck auf ein Minimum reduzieren. Es geht um Dich, Deine Persönlichkeit. Alles, was den Fokus von Dir wegnimmt, würde ich weglassen.
- Die Hose ist egal. Bei einem Headshot sieht sie eh niemand. Sakko und Jogginghose sind also eine völlig legitime Kombination. :-) Wenn Du neben Headshots auch etwas „mehr drauf“ benötigst, gilt das natürlich nicht.
Ganz grundsätzlich: Keine Kostüme. Was Du im Berufsalltag nicht trägst, wirst Du auch beim Fotoshooting nicht brauchen. Schließlich wollen wir Dich mit Deinen neuen Bildern so präsentieren, wie es auch wahrscheinlich ist, dass man Dich bei einem echten Meeting genau so antreffen würde. Du trägst nie Krawatte? Dann lass sie weg. Die Outfitwahl sollte sich danach richten, was für Deine (Ziel-)Position passend ist. Als Bankenvorstand wirst Du vermutlich formeller unterwegs sein als ein junger Webdesigner.
Immer gilt: Lieber zu viel mitbringen und nicht alles brauchen, als nur Hemden einzupacken und am Ende zu denken „ein T-Shirt-Bild ganz casual fürs WhatsApp-Bild wär noch schön gewesen“.
Deine Kleidung sollte Dir auf jeden Fall gut passen. Wenn der Anzug schon Jahre im Schrank hing: prüf rechtzeitig, ob er noch gut sitzt.
Make-up
Für Herren: normalerweise nicht nötig. Gegen Glanz habe ich bei Bedarf etwas im Studio. Wenn Du im Alltag Make-up trägst, dann natürlich gerne auch beim Shooting.
Für Damen: ein leichtes, dezentes Tages-Make-up ist ideal. Es soll Dich unterstreichen, ohne im Vordergrund zu stehen. Flüssigen Eyeliner besser weglassen, Lidschatten ist völlig in Ordnung. Wenn Du unsicher bist, kannst Du gerne auch über mich eine Visagistin dazubuchen, die das Make-up (& Haare) übernimmt.
Am Tag des Shootings
Jetzt kannst Du ganz entspannt bleiben. Du musst kein Fotogesicht im Spiegel üben und Dir keine Posen überlegen. Ich erkläre Dir vor Ort alles und gebe Dir genaue Anweisungen, was Du vor der Kamera tun sollst, um Dich bestmöglich zu präsentieren. Genau dafür bin ich da.

Falls Du Dich für unfotogen hältst: Das denken viele vorher und es stimmt nie. Warum, erkläre ich in „Ich bin aber nicht fotogen“.
Wir fotografieren ohne Zeitlimit, bis Du zufrieden bist. Danach gehen wir die Bilder direkt am Monitor gemeinsam durch und Du wählst Deine Favoriten aus. Ich berate Dich dabei gerne natürlich auch mit meinem Mimikresonanz®-geschulten Blick.
Deine Checkliste
- Ziel und gewünschte Wirkung überlegt (besprechen wir vor Ort ohnehin noch mal genauer)
- Ausreichend getrunken und geschlafen, Sonne gemieden
- Mehrere Outfits eingepackt, bestenfalls schlicht und ohne Logos
- Alle Brillen dabei, Schmuck reduziert oder ganz weglassen
- Make-up dezent oder Visagistin gebucht
- Entspannt ankommen, den Rest übernehme ich :)
Weitere Antworten findest Du in meinen FAQ.

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